Muldenkipper in einem Tagebaubetrieb
FAHRZEUGE FÜR DEN TAGEBAU UND STEINBRÜCHE

Kamerasystem für Bergbaufahrzeuge

Kameraüberwachung und mobile DVR-Aufzeichnung für Muldenkipper, Radlader und schwere Baumaschinen. Passen Sie die Kameraperspektiven, die Speicherkapazität und die optionalen Erkennungsfunktionen an Ihre Maschine und Ihre Betriebsbedingungen an.

  • Kameraoptionen für vorne, hinten, seitlich und im Arbeitsbereich
  • 4-Kanal- oder 8-Kanal-lokale Aufzeichnung
  • Optionale KI-Erkennung, 360°-Ansicht und Zugriff auf die vernetzte Flotte
BETRIEBSBEDINGUNGEN

Beginnen Sie mit der Maschine und ihren toten Winkeln

Das Einparken, Rückwärtsfahren und das Überholen kleinerer Fahrzeuge stellen unterschiedliche Anforderungen an die Sichtverhältnisse. Bei der Auswahl der Kamera müssen zudem Objektivverschmutzungen, Vibrationen und die Lichtverhältnisse berücksichtigt werden.

Personen- und Fahrzeugverkehr

Ermitteln Sie die Bereiche rund um Zugangsstufen, seitliche Zufahrten und Rückfahrwege, die der Bediener nicht direkt einsehen kann.

Staub, Schlamm und Dunkelheit

Planen Sie den Schutz der Kameras, die Beleuchtung sowie gut zugängliche Reinigungsstellen ein. Ein verschmutztes oder verdecktes Objektiv kann sowohl die Sicht als auch die KI-Erkennung beeinträchtigen.

Stromversorgung, Vibration und Routing

Überprüfen Sie die Versorgungsspannung, die Befestigungspunkte sowie die Kabelverlegung im Bereich von Gelenken, beweglichen Anbauteilen und Wärmequellen.

Diese Seite befasst sich mit Fahrzeugen für den Tagebau und den Steinbruchbetrieb. Projekte im Untertagebau und in explosionsgefährdeten Bereichen erfordern eine gesonderte Prüfung der Ausrüstung und der Zertifizierungen.

KAMERA-PLANUNG

Wählen Sie zunächst die Ansichten aus, bevor Sie Kanäle zuweisen

Hierbei handelt es sich um Empfehlungen für die Sicht, nicht um verbindliche Montageanweisungen. Überprüfen Sie die Positionen am Fahrzeug, wobei sich die Karosserie und die Anbauteile in ihrer Betriebsstellung befinden müssen.

Vorder- und Rückansicht

Überprüfen Sie die Fahrbahn und den Rückwärtsbereich. Prüfen Sie, ob die Karosserie, eine angehobene Last oder ein Anbaugerät die Sicht behindert.

Ansichten von links und rechts

Prüfen Sie beide Seiten unabhängig voneinander. Bei langen Aufbauten und Gelenkfahrzeugen sind unter Umständen mehrere Ansichten pro Seite erforderlich.

Lade- und Arbeitsbereiche

Wählen Sie je nach Aufgabe die entsprechenden Ansichten des Fahrzeugaufbaus, der Schaufel, des Auslegers oder anderer Arbeitsbereiche aus. Schützen Sie die Kabel vor Bewegung und Abrieb.

Kabine und Zugangsbereiche

Fügen Sie bei Bedarf Ansichten für Bediener oder Zugangsschritte hinzu. Für die Kabinenaufzeichnung und das DMS sind möglicherweise unterschiedliche Kameras und Positionen erforderlich.

Typische MDVR-basierte Verbindungen

Kompatible Kameras → Mobiler DVR

Lokaler Speicher

MDVR zeichnet auf kompatible Festplatten, SSDs oder Speicherkarten auf.

Display im Fahrerhaus

Der MDVR-Videoausgang wird an einen kompatiblen Monitor angeschlossen, um die Bilder vor Ort anzuzeigen.

Fernzugriffsplattform

Eine unterstützte Netzwerkverbindung verbindet den MDVR mit einer kompatiblen Plattform.

In diesem Beispiel dient der Monitor nicht als Zwischenverbindung zwischen den Kameras und dem MDVR. Separate KI- oder 360°-Prozessoren erfordern ein eigenes, bestätigte Anschlussschema.

AUFNAHMEOPTIONEN

4 Kanäle oder 8 Kanäle: Passen Sie die Anzahl der Kanäle an den erforderlichen Ansichten an

Die Kanalanzahl legt die Anzahl der Aufnahmeeingänge fest. Sie gewährleistet weder eine vollständige Abdeckung von toten Winkeln noch umfasst sie KI-Funktionen und die 360°-Stitching-Funktion.

Auswahlpunkt4-Kanal-Konfiguration8-Kanal-Konfiguration
Beispielhaftes LayoutVorne, hinten, links und rechtsDiese Ansichten sowie ausgewählte Ansichten des Innenraums, der Laderaumansichten, der Zugangsansichten oder weiterer Seitenansichten
ProjekttauglichkeitBis zu vier erforderliche AufzeichnungsansichtenFünf bis acht erforderliche Aufzeichnungsansichten
Kandidat für das Amt des ProtokollführersK6204: 4-Kanal-AHD, Aufzeichnung mit bis zu 1080pK6108: 8-Kanal-AHD, Aufzeichnung mit 720p/1080N
Anforderungen an die KIBitte bestätigen Sie die KI-fähige Variante, die Kameras und die SoftwareDas Modell K6108 verfügt über keine integrierte KI; ziehen Sie den Einsatz eines KI-fähigen MDVR oder eines separaten, kompatiblen Erkennungssystems in Betracht.

Bitte überprüfen Sie die Aufnahmeauflösung, die Bildfrequenz, die Kabelbäume sowie die Speicher- und Betriebsgrenzen des ausgewählten Modells. Eine höhere Anzahl an Kanälen bedeutet nicht automatisch eine bessere Bildqualität.

LOKALER UND VERNETZTER BETRIEB

Halten Sie Aufzeichnung und Fernzugriff voneinander getrennt

Lokale Aufzeichnung

Ein konfigurierter Rekorder kann Videoaufnahmen auch ohne Mobilfunkempfang speichern, sofern die Stromversorgung, die Kameras und der Speicher weiterhin funktionsfähig sind. Die Aufbewahrungsdauer hängt von der Bitrate, der Anzahl der Kanäle und der nutzbaren Kapazität ab.

Fernvideo

Für die Live-Anzeige und den Fernzugriff sind eine unterstützte Verbindung und eine unterstützte Plattform erforderlich. Bitte überprüfen Sie vor der Bereitstellung die Netzabdeckung, die Mobilfunkbänder, den SIM-Dienst und das Datenvolumen.

Standort & Abruf

Der GPS-Empfang hängt von der Installation und der Sichtbarkeit der Satelliten ab. Bitte überprüfen Sie den USB-Export, den unterstützten WLAN-Download sowie die Funktion zum Hochladen nach erneuter Verbindung jeweils separat.

Bei Routen mit lückenhafter Netzabdeckung sollten Sie zunächst eine lokale Speicherung sowie ein praktikables Verfahren zum Abrufen der Videoaufzeichnungen planen.

OPTIONALE FUNKTIONEN

Die KI-Erkennung und die 360°-Ansicht sind separate Optionen

Fügen Sie einer kompatiblen Aufzeichnungskonfiguration Funktionen hinzu, nachdem Sie die Betriebsanforderungen und Installationsbeschränkungen geprüft haben.

Erkennung von Fußgängern und Fahrzeugen

Wählen Sie kompatible Kameras oder Verarbeitungshardware aus. Testen Sie die Zieltypen, die Montagehöhe, die Erfassungsbereiche und die Warnmeldungen am tatsächlichen Fahrzeug.

Zusammengesetzte 360°-Ansicht

Erfordert kompatible Kameras, entsprechende Verarbeitung und Kalibrierung. Bitte überprüfen Sie die Fahrzeugabmessungen, die Kameraüberlappung und die Geometrie des fahrenden Fahrzeugs; ein Video im geteilten Bildschirm allein stellt noch keine zusammengesetzte Rundumsicht dar.

Fahrerüberwachung und Warnmeldungen

Bewerten Sie DMS und externe Warngeräte projektbezogen. Für straßenorientierte ADAS-Funktionen sind gesonderte Eignungsprüfungen für Geländestrecken erforderlich.

Staub, Sichtbeeinträchtigungen und wechselnde Lichtverhältnisse können die bildbasierte Erkennung beeinträchtigen. Erkennungs- und Warnfunktionen unterstützen den Bediener und müssen unter repräsentativen Betriebsbedingungen geprüft werden.

FAHRZEUGANWENDUNGEN

Planen Sie entsprechend dem Gerätetyp

AusstattungAnzeige-PrioritätenÜberprüfung der Installation
Last- und KippwagenFahrweg, Heck, Seitenbereiche und ZugangsbereicheKarosseriehöhe, Durchfahrtshöhe und Kabellänge
RadladerRückansicht, Seitenansichten und ausgewählte ArbeitsansichtenGelenkbewegung, Schaufelbewegung und Sichtbehinderung durch die Kamera
BaggerGegengewicht, Seitenwände und ArbeitsbereichSchwenkbewegung, Auslegerposition und Kabelschutz
Planierraupen und BohrgeräteFahrrichtung und MaschinenumrissBefestigungen, Vibrationen und geschützte Einbaulagen
BetriebsfahrzeugeAnsichten der Straße, des Rückwärtsfahrbereichs und der ZufahrtFahrzeugabmessungen, Leistung und Kompatibilität mit vorhandenen Kameras
AUSWAHL DER HARDWARE

Kandidaten für die Projektbewertung

Dies sind Ausgangspunkte für die Konfigurationsprüfung. Die endgültige Auswahl hängt von der Einbauumgebung, den Kameras, dem Speicher sowie den erforderlichen Funktionen ab.

K6204 Vierkanal-Mobil-DVR

K6204 · 4-Kanal-MDVR

Vier AHD-Eingänge, HDD/SSD- und TF-Speicher. Prüfen Sie, welche Netzwerk- und KI-Variante für das Projekt erforderlich ist.

Technische Daten des K6204 anzeigen
VST 4G AI Mobile DVR

4-Kanal-/8-Kanal-AI-MDVR

Bewerten Sie kompatible Erkennungskameras, Software und Warnausgänge sowie die erforderlichen Aufzeichnungskanäle.

AI-MDVR-Optionen anzeigen

Ergänzen Sie das Paket mit passenden Kameras, einem kompatiblen Monitor, Halterungen und Kabelbäumen. Überprüfen Sie die Eingangsspannung, die Schnittstellen, den Temperaturbereich sowie die dokumentierten Schutz- und Vibrationswerte jeder einzelnen Komponente. Die Zertifizierung einer einzelnen Kamera gilt nicht für das gesamte System.

PROJEKTABLAUF

Von der Fahrzeugprüfung bis zur Inbetriebnahme

  1. 01

    Überprüfen Sie das Fahrzeug

    Teilen Sie das Modell, die Abmessungen, die Betriebsaufgabe und die erforderlichen Ansichten mit.

  2. 02

    Bestätigen Sie das Paket

    Legen Sie die Kameras, den Rekorder, den Monitor, die Kabel, den Speicher sowie optionale Funktionen fest.

  3. 03

    Prüfstandstest

    Überprüfen Sie die Stromversorgung, die Videokompatibilität, die Aufzeichnung, die Anzeige und die konfigurierten Warnmeldungen.

  4. 04

    Führen Sie einen Fahrzeug-Pilotversuch durch

    Bewerten Sie Sichtlinien, Tag- und Nachtbilder, Verschmutzungen, die Montage sowie die Netzwerkabdeckung.

  5. 05

    Konfiguration genehmigen

    Halten Sie die vereinbarten Hardwarekomponenten, Einstellungen, Kabellängen und Prüfvorgaben fest.

  6. 06

    Lieferung vorbereiten

    Bitte bestätigen Sie die Menge, den Zeitplan, die Dokumentation sowie die Support-Vereinbarungen.

PROJEKTANFRAGE

Konfiguration eines Bergbaufahrzeugs anfordern

Bitte übermitteln Sie uns Ihre Fahrzeugdaten und den gewünschten Versicherungsschutz. VST kann Ihnen ein vorgeschlagenes Kamera- und Aufzeichnungspaket zur Probe zur Begutachtung vorlegen.

Fahrzeug & Standort

  • Gerätemodell, Stückzahl und Bestimmungsland
  • Fotos oder Zeichnungen mit ungefähren Maßen
  • Arbeitsvorrichtungen und Zielsichtbereiche
  • Versorgungsspannung, Staubbelastung, Reinigungsbedingungen und Temperaturbedingungen

Aufzeichnung und Funktionen

  • Vorgeschriebene Aufzeichnungsumfänge und Aufbewahrungsfristen
  • Anforderungen an die Speicherung und die Anzeige im Fahrerhaus
  • Standortanbindung und bestehende Flottenplattform
  • KI, 360°-Übersicht, Benachrichtigungen und Projektzeitplan
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Häufig gestellte Fragen zum Kamerasystem für Bergbaufahrzeuge

Wie viele Kameras benötigt ein großes Bergbaufahrzeug?

Beginnen Sie mit den Sichtbereichen und nicht mit einer festgelegten Anzahl von Kanälen. Eine Front-, eine Rück- und zwei Seitenkameras sind ein Beispiel für eine Vier-Kamera-Konfiguration; bei langen Karosserien, Gelenkfahrzeugen und Anbaugeräten können jedoch zusätzliche Kameras erforderlich sein. Überprüfen Sie die Abdeckung während einer Fahrzeugprobefahrt.

Was passiert, wenn Staub oder Schlamm auf das Objektiv gelangt?

Die Bildqualität und die bildgestützte Erkennung können beeinträchtigt werden. Planen Sie eine geeignete Befestigung, gut zugängliche Reinigungsstellen und regelmäßige Kontrollen ein. Ein Wetterschutz sorgt nicht dafür, dass ein verschmutztes Objektiv sauber bleibt.

Kann das System auch ohne 4G-Signal aufzeichnen?

Ja, die lokale Aufzeichnung kann fortgesetzt werden, sofern der Rekorder korrekt konfiguriert ist und dessen Stromversorgung, Kameras sowie Speicher einwandfrei funktionieren. Für die Fernanzeige ist eine Internetverbindung erforderlich. Der automatische Upload nach Wiederherstellung der Verbindung muss für den jeweiligen Rekorder und die jeweilige Plattform bestätigt werden.

Passt ein 360-Grad-System auf jedes Bergbaufahrzeug?

Die Eignung hängt von den unterstützten Fahrzeugabmessungen, den Kamerapositionen, den überlappenden Sichtfeldern und der Kalibrierung ab. Gelenkfahrzeuge und sich bewegende Objekte erfordern eine gesonderte Prüfung. Ein Achtkanal-Recorder allein erzeugt keine zusammengesetzte 360-Grad-Ansicht.

Was sollten wir bereitstellen, bevor wir ein Angebot anfordern?

Geben Sie Fahrzeugmodelle, Stückzahlen, Abmessungen oder Fotos, erforderliche Ansichten, Aufzeichnungsdauer, Stromversorgung und Standortbedingungen an. Fügen Sie gegebenenfalls Angaben zu Konnektivität, KI, Warnsystemen und Zertifizierungsanforderungen hinzu.